cker 2In weniger als zwei Jahren Bauzeit bei laufendem Betrieb hat Contargo das Terminal ausgebaut. Dabei wurde die Terminalfläche fast verdreifacht. Insgesamt 52.000 m2 nördlich und südlich des Contargo-Terminals ergänzen die Anlage nach dem Umbau, so dass nun 84.000 m2 für den trimodalen Containerumschlag zur Verfügung stehen.

Umschlagkapazität verdoppelt

Gleichzeitig wurde die Infrastruktur ausgebaut: Zwei neue Krananlagen wurden errichtet, so dass Contargo jetzt in Neuss fünf Kranbrücken für den Container-Umschlag einsetzen kann (zwei davon am Standort Tilsiter Straße). Damit zwei Ganzzüge gleichzeitig abgefertigt werden können, wurde die Gleislänge auf 1.400 m erhöht. Darüber hinaus wurden ein neues Verwaltungs- und ein neues Abfertigungsgebäude, 17 Lkw-Vorstauplätze sowie 106 Pkw-Park-plätze gebaut. Die Umschlagkapazität am Terminal konnte so auf 200.000 Container verdoppelt werden.

Umschlagpunkt am Niederrhein

Diese Ausbaumaßnahmen waren die Voraussetzung dafür, dass Neuss künftig als ein Hub der Contargo-Gruppe für die Seehäfen Rotterdam und Antwerpen genutzt werden kann. Denn aufgrund der langen Wartezeiten für Binnenschiffe in beiden Häfen fährt Contargo seit einiger Zeit nur noch größere Seehafenterminals an, um so den Umlauf der Binnenschiffe zu beschleunigen. Deshalb werden zukünftig Container von anderen Contargo-Standorten in Neuss konsolidiert.

Optimierte Lkw-Abfertigung

Neuss zählt damit aber nicht nur zu den größten Terminals innerhalb der Contargo-Gruppe, sondern auch zu den modernsten. Sowohl die zusätzlichen Lkw-Verkehrsflächen als auch die optimierten Prozesse beim Ein- und Auschecken sollen zur Entlastung der Straßen im Hafen beitragen. OCR-Gates, Drive-By-Kiosk oder Selbst-Check-In im Gatehouse in Verbindung mit einer von Contargo selbst entwickelten Software sollen die Durchlaufzeit der Lkw im Terminal halbieren.